Handlung
In diesem berüchtigten Found-Footage-Pionier reist ein Anthropologe in den Amazonas, um das Verschwinden eines vierköpfigen Dokumentarfilm-Teams zu untersuchen, das dort einheimische Stämme filmen wollte. Er rettet die zurückgelassenen Filmrollen, deren Sichtung in New York die grauenvolle Wahrheit ans Licht bringt: Die Filmemacher provozierten und quälten die Ureinwohner grausam, um spektakulärere und gewalttätigere Aufnahmen für ihre Reportage zu erzwingen. Die indigenen Völker rächten sich schließlich mit unvorstellbarer Brutalität, was im Film in drastischen und teils realen Gewaltszenen explizit dargestellt wird. Der Film endet mit der moralischen Kernfrage des Professors, wer hier die eigentlichen "Wilden" sind – die isolierten Stämme oder die moderne, skrupellose Medienwelt. Aufgrund der hyperrealistischen Inszenierung löste das Werk weltweit Skandale und zahlreiche juristische Verbote aus.