Handlung
In dem italienischen Giallo-Meisterwerk "Das Haus der lachenden Fenster" (Original: "La casa dalle finestre che ridono") reist der junge Restaurator Stefano in ein abgelegenes Dorf in den Po-Ebenen. Sein Auftrag: Ein verstörendes Fresko in der örtlichen Kirche instand setzen, das den qualvollen Tod des Heiligen Sebastian darstellt und von einem wahnsinnigen, längst verstorbenen Künstler namens Legnani gemalt wurde. Während seiner Arbeit stößt Stefano auf eine Mauer des Schweigens und düstere Legenden über den Künstler und dessen zwei Schwestern, die angeblich Menschenopfer darbrachten, um dem Maler "echte" Inspiration zu liefern. Als Menschen in seinem Umfeld auf grausame Weise sterben, begreift Stefano, dass das Grauen von damals noch immer in den verfallenen Villen und hinter den lachend bemalten Fenstern lebendig ist.
Mein Kommentar
Der Film von Pupi Avati verzichtet fast völlig auf plumpe Schockeffekte und setzt stattdessen auf eine extrem dichte, sommerlich-morbide Atmosphäre. Das Finale gilt als einer der verstörendsten und überraschendsten Twists der Filmgeschichte.